Im Mai 2026 veröffentlichte die China Association of Building Energy Efficiency zwei offizielle Standards: den Bewertungsstandard für nahezu Null-Energie vorgefertigte Stahlkonstruktionsgebäude (T/CABEE 133-2026) und den Bewertungsstandard für Null-Kohlenstoff vorgefertigte Stahlkonstruktionsgebäude (T/CABEE 134-2026), beide in Kraft ab dem 1. Juli 2026. Dies schafft einheitliche quantifizierbare Bewertungskriterien für die kohlenstoffarme Leistung von Stahlgebäuden.

Im Mai 2026 wurden formalisierte Standards zur Berechnung der Kohlenstoffemissionen von Stahlkonstruktionen eingeführt, die messbare, handelbare und monetarisierbare Kohlenstoffvorteile ermöglichen. Mit einer Recyclingfähigkeit von über 90 % für Stahl verschaffen sich Hersteller mit Kohlenstoff-Fußabdruck-Prüfkapazitäten Wettbewerbsvorteile bei der Zertifizierung umweltfreundlicher Gebäude, bei öffentlichen Ausschreibungen und auf dem EU-Exportmarkt. Mit der Weiterentwicklung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) der EU erfordern Exporte von Stahlkonstruktionsprodukten nach Europa eine vollständige Dokumentation des Kohlenstoff-Fußabdrucks.
Stahlkonstruktionen bieten natürliche Vorteile für die Bewertung umweltfreundlicher Gebäude: hohe Materialrecyclingfähigkeit, verkürzte Bauzeiten und minimale Nassarbeiten vor Ort. Das von Wanstar entwickelte integrierte Hauptrahmen-Platten-Hüllen-PK-System reduziert die Kohlenstoffemissionen pro Quadratmeter durch optimierte Materialdosierung und strukturelle Detaillierung um etwa 15 %. Leichtbaustahlprodukte, die mit kohlenstoffarmen Verfahren (Kaltwalzprofilierung, chromfreie Passivierung) hergestellt werden, werden die zukünftige Marktnachfrage dominieren, und die Bilanzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks hat sich von einem optionalen Bonus zu einer obligatorischen Marktzugangsschwelle entwickelt.
