Angetrieben durch die „Dual Carbon“-Strategie verzeichnet der Bereich der neuen Energien das schnellste Nachfragewachstum nach Stahlkonstruktionen. Die neu installierte PV-Kapazität Chinas wird 2026 120 GW übersteigen, wodurch die Marktnachfrage nach Solarhalterungen auf über 4,5 Millionen Tonnen steigt, mit einem wertmäßigen Anstieg von 17 % im Jahresvergleich. Daten der Nationalen Energiebehörde zeigen, dass feste und nachgeführte Stahlhalterungen für bodengebundene Kraftwerke über 90 % des jährlichen Gesamtverbrauchs an Solarhalterungen ausmachen.

Im Juli 2026 wurde die nationale Norm „Bemessungsvorschrift für flexible Tragwerke von Photovoltaik-Stromerzeugungssystemen“ nach dreijähriger Ausarbeitung offiziell veröffentlicht, wobei die wesentlichen Ingenieurdaten aus realen Bauprojekten stammen. Gleichzeitig wird das Normengerüst für BIPV (gebäudeintegrierte Photovoltaik) schrittweise verfeinert. Neue große öffentliche Gebäude und Industrieparks sind verpflichtet, BIPV-Systeme einzusetzen, bei denen PV-Halterungen gleichzeitig die Funktionen von Umhüllung, Abdichtung, Tragfähigkeit und Stromerzeugung übernehmen und die Abnahme der Haupttragstruktur bestehen müssen.
Photovoltaik-Projekte in Häfen entwickeln sich zu einem wachsenden Trend: In mehreren Küstenregionen werden Hafenanlagen, Fabrikdächer und Parkplätze mit PV-Modulen nachgerüstet. Diese Projekte stellen strengere Anforderungen an Solarhalterungen hinsichtlich Salzsprühbeständigkeit, Windbeständigkeit und Tragfähigkeit. Auch die Stahltragwerke für Windkraftanlagen-Türme und Umspannwerke verzeichnen steigende Aufträge: Ein einzelner 500-MW-Windpark generiert im Durchschnitt ein Beschaffungsvolumen von 120 Millionen RMB für Halterungen. Hersteller von Solarstahlkonstruktionen und kundenspezifischen Stahlkonstruktionen sind gut positioniert, um langfristige Dividenden aus dem Bereich der neuen Energien zu ernten.

